Kern/!/Profiling und Psychophysiognomie

Eine kurze Erklärung

Der Begriff Physiognomik kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern ,physis‘ (Körper) und ,gnome‘ (Wissen/Kennzeichen) zusammen.
Ihre Wurzeln sind bis ins zweite Jahrtausend vor Christus zurückzuverfolgen. In China ist sie seit tausenden von Jahren unter dem Namen ,Siang Mien‘ (Gesichter lesen) Philosophie, Medizin und Wissenschaft in einem.
Auch im buddhistischen Schrifttum, bei den Griechen und Ägyptern finden sich unzählige Nachweise.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Psycho-Physiognomie durch Carl Huter einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Seine Lehren legen den Grundstein der heutigen Analyseverfahren.

Anhand der Mimik - wie zum Beispiel einem Lächeln - erkennen wir eine freundliche Gesinnung. Herabgezogene Mundwinkel sprechen für Frustration und Unzufriedenheit, zusammengezogene Augenbrauen zeigen Unverständnis und Unwillen.
Das sind Momentaufnahmen aus denen wir klare Informationen über die Stimmung unseres Gegenübers erhalten.
So ist es nur logisch, dass sich in einem Gesicht wiederholte Stimmungen und damit spezieller Umgang mit bestimmten Lebenssituationen zeigen.

Wir wissen inzwischen dass alles was einen Menschen prägt und ihn als Persönlichkeit ausmacht auch nach Aussen hin sichtbar ist.

› Wir erkennen in kürzester Zeit Charakter, Anlagen, Temperament, Reaktionsmuster und Verhalten ‹

Im Gegensatz zu den verständlichen Bedenken, dass hier Vorurteile generiert werden, passiert genau das Gegenteil.
(Vor)Urteile sind ohnehin vorhanden und entstehen mitunter im Bruchteil von Sekunden.
Aus dem Bauch heraus entscheiden wir, wen wir sympathisch oder unsympathisch finden und bilden uns in kürzester Zeit eine eigene Meinung.
KERN/!/PROFILING LÄSST UNS OFFENER UND GENAUER HINSEHEN.
Anstelle von automatisierten Vorurteilen und Schubladen-Denken entsteht Verständnis und Bewusstheit.